Banff National Park

[August 2006]
















 Icefields Parkway & David Thompson Highway
 Lake Louise
 Jasper N.P.

Zusammen mit dem Jasper N.P. ist der Banff N.P. das Traumziel jedes Kanada-West-Reisenden. Aufgrund seiner riesigen Ausdehnung und der unzähligen Sehenswürdigkeiten waren unsere zwei Tage dort natürlich sehr knapp bemessen, aber allemal ausreichend, um sich die wichtigsten Dinge anzuschauen und ein bißchen zu wandern. In Banff selbst ist natürlich das Fairmont Banff Springs Hotel ein Muß, ein absolut imposantes Bauwerk, das hoch oben über dem Bow River und den Bow Falls thront. Ob man sich eine Übernachtung dort gönnen kann oder will, ist natürlich fraglich, aber gesehen haben sollte man es auf jeden Fall. Abends läßt sich das Hotel am besten direkt von der Zufahrt auf der Spray Avenue aus fotografieren, wobei man auch gleich noch die Bow Falls in der Nähe mitnehmen kann, morgens fährt man am besten zum Bow Falls Overlook am Tunnel Mountain am gegenüberliegenden Flußufer. Auch sehr schön, um den Abend ausklingen zu lassen, sind die Vermillion Lakes westlich von Banff, eine Kette von drei flachen Seen in ebenem Sumpfgelände, wo sich sehr gut Wasservögel beobachten lassen. Natürlich gibt es hier auch was fürs Auge, denn mit Mt. Rundle im Hintergrund und seiner Spiegelung im Wasser bieten die Seen ein wunderbares Panorama.
Entlang des Bow Valley Parkway, der weitaus ruhigeren Alternative zum Trans Canada Highway zwischen Banff und Lake Louise, ist auf jeden Fall der Johnston Canyon einen Stop wert. Zwar ist es hier meist sehr voll und sehr schwierig, im engen Canyon Fotos zu machen, ohne ständig diese gräßlichen Touristen drauf zu haben :-) Doch der Canyon ist wirklich schön und hat tolle Wasserfälle zu bieten. Wir machten nur die kurze Wanderung bis zu den Lower Falls, ca. 2,5km und eine 3/4 Stunde retour. Die Upper Falls, die auf etwas mehr als der doppelten Distanz zu erreichen sind, sollen jedenfalls auch sehr schön sein.